
20. November 2009

UBA-Vizepräsident Thomas Holzmann, Herbert Aichinger (EU KOM) und Burkhard Huckestein (UBA-UMB)
Am 19. November 2009 wurden in Stockholm die European EMAS-Awards überreicht. Der Preis wurde dieses Jahr vergeben für die umweltfreundlichste Beschaffung und den Umweltschutz in der Lieferkette. Das Umweltbundesamt (UBA), Dessau-Roßlau erhielt dabei den begehrten Preis der Europäischen Kommission in der Kategorie öffentliche Verwaltung. „Der Preis zeigt, dass wir im UBA auf dem richtigen Weg sind und ist auch ein Signal für andere Behörden. Die umweltfreundliche Beschaffung ist ökologisch wie ökonomisch ein Gewinn“, so UBA-Vizepräsident Dr. Thomas Holzmann, der die Auszeichnung in Stockholm entgegennahm. So hat die Bundesbehörde Leitlinien für die umweltorientierte Beschaffung beschlossen und in das Umweltmanagement integriert. Als größte Umweltbehörde in Deutschland fließt beim UBA die Umweltorientierung der Beschaffung in vielfältiger Weise in die tägliche Arbeit und die Forschung mit ein.
Der EMAS Preis wird seit 2005 an Organisationen und Unternehmen verliehen, die in vorbildlicher Weise das europäische Umweltmanagement- und Audit-System (EMAS) eingeführt und umgesetzt haben. Bei der gestrigen Verleihung des europäischen EMAS-Awards bekamen auch weitere deutsche EMAS-Organisationen eine Auszeichnung: In der Kategorie „Kleine Organisation“ das Seehotel Wiesler GmbH, Titisee; der Evangelische Entwicklungsdienst (EED), Bonn in der Kategorie „Mittlere Organisationen“ und der Polstermöbelhersteller himolla GmbH aus Taufkirchen/Vils in der Kategorie „Große Organisation“.
Insgesamt waren 31 EMAS-Organisationen aus den Mitgliedstaaten Belgien, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Schweden, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn nominiert.