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Weiterentwicklung von EMAS

25.07.2017 

In Abstimmung mit den europäischen Mitgliedsstaaten hat die EU-Kommission die EMAS-Verordnung überarbeitet. Geändert werden die Anhänge der Verordnung zur Integration der ISO 14001:2015 und zur Verbesserung der Umweltberichterstattung. Die novellierte Verordnung soll noch in 2017 in Kraft treten.

 

 

Bereits Ende 2012 beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe (AG) des UGA mit den möglichen Anpassungen der EMAS-Verordnung. Alle UGA-Mitglieder einigten sich dann 2014 auf eine gemeinsame Position zu dem Anpassungsbedarf der Verordnung. Zeitlich danach entschied die EU-Kommission, dass nicht die komplette Verordnung novelliert werden sollte, sondern zunächst die Anhänge. Unter anderem ist in einem Anhang der EMAS-Verordnung (Anhang II) die internationale Umweltmanagement-Norm ISO 14001 integriert, die im September 2015 geändert wurde. Um die neue Version der Norm zu integrieren, war es nicht nur notwendig den entsprechenden Anhang zu aktualisieren. Es ergab sich ein Anpassungsbedarf für weitere Anhänge. Die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten stimmten die Änderungen untereinander ab.

 

Die von den Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission enstandenen Entwürfe der Anhänge kommentierte die entsprechende AG des UGA in mehreren Sitzungen. Die meisten Anmerkungen von der AG und dem Bundesumweltministerium wurden in die finale Version der Anhänge EMAS-Verordnung übernommen.

 

Die Anhänge werden voraussichtlich in zwei Etappen veröffentlicht. Zunächst werden die Anhänge I bis III veröffentlicht. Im Herbst folgt dann die Veröffentlichung des Anhangs IV (Umweltberichterstattung). Detaillierte Informationen zu den voraussichtlichen Änderungen finden Sie unter folgendem Link: www.emas.de/rechtliche-grundlagen/emas-novelle/